Auflösung: Erlenzeisig

24. Dezember 2020

Wie eine gelbe Kugel hängt der kleine zierliche Vogel an den Früchten der Schwarzerle. Es ist ein Erlenzeisig. Beim Männchen ist Stirn, Scheitel und Kinn schwarz. Die Brust und der Bürzel sind gelb. Beim Weibchen ist der Scheitel graugrün und die Brust weisslich-grün gestreift. Es handelt sich also hier um ein Männchen. Die Erlenzeisige brüten im Nadel- und Mischwäldern und sind grundsätzlich Jahresvögel. Bei uns gibt es teils starke Wintereinflüge aus dem Norden. Sie sind sehr häufig an ihrem etwas wehmütig klingenden Flugruf „düih“ zu erkennen.

Auflösung: Haubenmeise

22. Dezember 2020

Mit den aufstehenden Federn auf dem Kopf einfach zu erkennen: die Haubenmeise. Die deutliche Federhaube ist namensgebend. Der wissenschaftliche Nahme heisst Lophophanes christatus. Sie hat eine rotbraune Iris – einzigartig unter den heimischen Meisen. Am Hinterkopf tragen sie ein sogenanntes Okzipitalgesicht. Wenn sie einen Zapfen bearbeiten oder sonst ihre Aufmerksamkeit nach hinten vernachlässigen, zeigen sie ein Muster im Nacken, das einem Gesicht ähnelt. Wenn der Feind glaubt, sein Beutetier erblickt ihn, sieht er vielleicht von der Attacke ab. Das Foto entstand im Gmeueri.

Auflösung: Fichtenkreuzschnabel

21. Dezember 2020

Die klaren, lauten Elemente trägt der Fichtenkreuzschnabel gerne von einer Warte in einer Baumspitze aus vor. Hier auf einem Baum in der Greppe. Kennzeichnend ist die Kreuzung des Ober- und Unterschnabel. Das Männchen ist überwiegend rötlich gefärbt. Der Fichtenkreuzschnabel bevorzugt – wie sein Name schon nahelegt – Fichtenwälder. Sein Auftreten ist stark von der Nahrungsverfügbarkeit abhängig. In Jahren der Fichtenmast, also dann wenn die Samen der Fichten reif sind, kann der Kreuzschnabel invasionsartig auftreten (jedoch nicht zu vergleichen mit den Dimensionen der Bergfinkinvasionen).

Auflösung: Bergfinken

20. Dezember 2020

Es sind Bergfinken. Die Art aus dem hohen Norden migriert jedes Jahr zum Überwintern in den Süden. Also zu uns hier in West- und Mitteleuropa. Oft ziehen sie in Trupps wie dieser auf dem Foto. Zu erkennen sind sie an der organen Brust, dem schwärzlichen Kopf der Männchen und dem gelben Schnabel. Charakteristisch ist auch der nasal durchdringend und gequetscht klingende Ruf „tschäe „. Die Trupps sammeln sich abends an Gemeinschaftsschlafplätzen zum Teil bis zu Millionen. Ein Naturphänomen zum Staunen. Aktuell befindet sich gerade ein Schafplatz mit Hundertausenden von Bergfinbken bei Büren an der Aare. Die Tagesschau hat darüber berichtet.

Hier eine Aufnahme, die das schiere Ausmass der Biomasse an Bergfinken bei Büren an der Aare zeigt: